Internationaler Tag der Händehygiene

Händehygiene – häufig unterschätzt

Die Hände sind der häufigste Übertragungsweg für Krankheitserreger. Daher ist die Händehygiene so unheimlich wichtig, um die Verbreitung von Keimen und  Infektionen zu vermeiden. Besonders bei den Maßnahmen der Behandlungspflege, die in der außerklinischen Intensivpflege zum Tagesgeschäft gehören, muss man sich darüber bewusst sein.

Die Händehygiene im Fokus gegen Krankheitsübertragung
Die korrekte Händehygiene erfordert Pflege, Desinfektion und Schutz.

Also nutzen wir den heutigen „Internationalen Tag der Händehygiene“, 2009 von der WHO ins Leben gerufen: Wir rücken die Hände in den Fokus. Denn nur das Tragen von Handschuhen reicht noch lange nicht aus, um eine Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden. Leider wird in der Praxis häufig zu selten, zu kurz oder unzureichend desinfiziert.

Die professionelle Hygiene der Hände braucht mehr von allem!

Nur das Zusammenspiel von korrekt gepflegten Nägeln,  Hautpflege und -schutz, korrekt angewendeter Desinfektion und bei vorliegender Indikation den richtigen Handschuh zur richtigen Zeit zu wählen, macht das Hygienepaket rund um die Hand komplett.

Nehmt die Klienten bei der Hand

Der Klient wird nun auch in der Hygiene aufgefordert aktiv auf das Pflegepersonal zu zugehen und aktiv im „Behandlungsteam“ an der korrekten Hygiene mitzuwirken. Diesen Anspruch in der Praxis umzusetzen, wird sicher noch ein wenig dauern. Wichtig ist die korrekte Information und Aufklärung über hygienische Maßnahmen dennoch, damit sich der Klient nicht hierdurch abgelehnt fühlt.

Wer mehr wissen möchte, findet auf der Homepage Aktion saubere Hände viele Informationen zu der modernen Händehygiene. Auch auf den Seiten des Robert Koch-Instituts kann man die recht noch recht jungen Empfehlungen aus 2016 einsehen.

Natürlich freuen wir uns, dass die Händehygiene heute im Mittelpunkt steht und wünschen uns, dass JEDER TAG ein Tag der Händehygiene ist!