Katrin Matzen, Pflegedienstleitung

Leitung der Niederlassung für Schleswig-Holstein in Kiel

Kinderkrankenschwester Katrin Matzen leitet die Niederlassung der Ambulanten IntensivPflege in Kiel.
Kinderkrankenschwester Katrin Matzen ist für die Leitung der Niederlassung Kiel der Ambulanten IntensivPflege zuständig.

„Jeder Tag bringt neue und andere Herausforderungen, das finde ich besonders reizvoll an meiner Arbeit“, sagt Katrin Matzen. Die examinierte Kinderkrankenschwester leitet die Niederlassung der Ambulanten IntensivPflege für Schleswig-Holstein in Kiel und ist dafür verantwortlich, dass die Versorgung der vielfach schwerst Pflegebedürftigen stets sichergestellt ist. „Fallen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter wegen Krankheit aus, ist das nicht immer einfach, hat für mich aber die allerhöchste Priorität. Erst wenn alle Dienste gesichert sind, können die Anfragen neuer Klienten bearbeitet werden.“

„Wenn dann wieder alles klappt, ist das ein schönes Gefühl.“ Und für Katrin Matzen, die übrigens auch Fachkraft für Palliative Care und Pflegefachkraft für außerklinische Beatmung/DIGAB ist, geht es dann weiter mit Telefonaten mit Klienten, mit Angehörigen und mit den Pflegekräften. Es werden Klienten besucht, die Aufnahme neuer Klienten organisiert, Mitarbeiter- und Bewerbungsgespräche geführt, Bestellungen geordert und Fortbildungen organisiert – die Liste ist lang.

Entwicklung der Intensivpflege

Die Niederlassung der Ambulanten IntensivPflege für Schleswig-Holstein in Kiel nahm am 1. Mai 2008 ihre Arbeit auf. Vom ersten Tag an war Katrin Matzen dabei: „Seit ich 1986 meine Ausbildung begann, hat sich in der Pflege einiges verändert, besonders wenn es um die beatmeten Patienten geht. Der Umgang mit der Beatmung im Alltag und Zuhause war für mich aus der Sicht der Kinderkrankenschwester auf der Intensivstation kaum vorstellbar. Es erstaunte und faszinierte mich zu erleben, dass beatmete Kinder zu Hause einen angepassten Alltag erleben, in die Schule und in den Kindergarten gehen, reiten und sogar schwimmen lernen können. Die Lebensqualität der Klienten hat sich deutlich verbessert.“